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saeckingen.suedblog.de

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Von saeckingen - Geschrieben am 29.09.2009, 17:19

Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen,  starten Stadtverwaltung, Gewerbe und Einzelhandel eine konzentrierte Meinungsumfrage. Alle 7925 Haushalte in Bad Säckingen werden einen Fragebogen bekommen. Darin wird konkret nach dem Einkaufsverhalten der Bürger gefragt.  Ziel ist eine attraktivere Einkaufsstadt.

Doch macht Einkaufen in Bad Säckingen tatsächlich keinen Spaß? Was muss geändert werden? Was fehlt? Oder ist vielleicht sogar alles in Ordnung?

Von saeckingen - Geschrieben am 28.11.2008, 11:19

Eineinhalb Jahre nach seiner Wahl ist der Rickenbacher Bürgermeister Norbert Moosmann aus der Hotzenwaldgemeinde fort nach Bad Krozingen gezogen. Sein privater Lebensschwerpunkt liegt nun fast 90 Kilometer vom Rickenbacher Rathaus entfernt. Behindert dies seine Amtsführung? Oder hilft die Distanz sogar, das Bürgermeisteramt besser – weil unvoreingenommener – auszuüben?

 

 

 

Von saeckingen - Geschrieben am 27.11.2008, 16:50

Die Wühren im Hotzenwald bilden einen einzigartigen, von Menschen geschaffenen Lebensraum. Welcher Besonderheiten gibt es dort? Wie können die Wühren besser geschützt werden? Wo droht ihnen Gefahr? Setzen Sie Sich mit Ihrem Wissen für den Erhalt der Wühren ein und beteiligen Sie Sich am Wühre-Blog!

Von saeckingen - Geschrieben am 21.11.2008, 14:54

Frau S. lebt von einer kleinen Rente und erhält über das Sozialamt zum Lebensunterhalt Grundsicherung. Geld ist also mehr als knapp. Freude findet die allein stehende Frau ihrer Mischlingshündin Sheila.

Aus gesundheitlichen Gründen siedelte die 75-jährige Rentnerin im Oktober von Görwihl nach Herrischried über, wo der Enkelsohn lebt. Die Rentnerin ging davon aus, auch an ihrem neuen Wohnort müsse sie wie in Görwihl keine Hundesteuer bezahlen. Anfang November jedoch flatterte eine Zahlungsaufforderung der Gemeinde über 80 Euro ins Haus. Eine Ausnahme will die Gemeinde für die Rentnerin nicht machen.

Was meinen Sie? Sollte die Gemeinde Frau S. die Hundesteuer erlassen? Oder kann die Gemeinde bei Frau S. keine Ausnahme machen? Diskutieren Sie mit!

 

Von saeckingen - Geschrieben am 19.11.2008, 8:59

Der Görwihler Gemeinderat gibt klein bei. Am Montagabend stimmte er dem Antrag von O2 zum Bau eines zweiten Masts für Mobilfunk im Ortsteil Niederwihl nachträglich zu. Was denken Sie? Hat der Gemeinderat richtig gehandelt? Diskutieren Sie mit

Von saeckingen - Geschrieben am 23.09.2008, 19:10

Beim „Fest der Nationen“ kam offenbar nicht bei jedem Feststimmung auf. Die Veranstaltung im Rahmen der Partnerschaftstage erhitzte am Montag im Gemeinderat die Gemüter. Den Stein brachte Christian Haus (Freie Wähler) mit Kritik ins Rollen. Deren Quintessenz: Bad Säckingen war ein schlechter Gastgeber.

Dieser öffentliche Vorwurf, stieß bei Bürgermeister Martin Weissbrodt und einigen Vertretern anderer Fraktionen auf wenig Gegenliebe.

Was meinen Sie? Wie haben Sie die Partnerschaftstage erlebt? Wie beurteilen Sie die Organisation?

 

Von saeckingen - Geschrieben am 18.09.2008, 12:35

Fahrradfahrer sollen sich in Wehr bald sicherer bewegen können: Mit einigen Maßnahmen beginnt die Stadt Wehr nun mit der Umsetzung eine Radwegekonzepts, das schon im Jahr 2001 erstellt worden war, dessen Realisierung aber aus finanziellen Gründen lange aufgeschoben wurde. Nun hat die Stadtverwaltung einige Maßnahmen ausgewählt, die einerseits kostengünstig umsetzbar sind, andererseits schnelle und weitreichende Verbesserungen für die Sicherheit der Radfahrer mit sich bringen. Das Hauptaugenmerk legt die Stadtverwaltung dabei auf Straßen, die als Schulwege genutzt werden.

 

In der Friedrichstraße sollen Fahrbahnmarkierungen einen 1,50 Meter breiten Schutzstreifen kennzeichnen, um dem Fahrradfahrer bei der Fahrt bergauf mehr Sicherheit zu geben. Denn gerade an Anstiegen benötigen Radfahrer mehr Platz auf der Straße. Die unübersichtliche Kreuzung In den Höfen/Industriestraße soll dadurch entschärft werden.

 

Ein entsprechender Schutzstreifen soll auch in der Todtmooser Straße zwischen den Kreuzungen Sternenstraße und der Breitmattstraße angelegt werden. Dabei könnten allerdings einige Parkplätze wegfallen, denn auf dem Schutzstreifen gilt selbstverständlich Parkverbot.

 

An der gesamten Öflinger Straße wird der Radweg in nördlicher Richtung eingefärbt und damit besonders gekennzeichnet. Vor allem die verschiedenen Einmündungen werden dadurch sicherer, da abbiegende Autofahrer auf kreuzende Radfahrer aufmerksam werden.

 

Am ehemaligen Bahnübergang wird den Radfahrern ein besseres Einscheren in den fließenden Verkehr ermöglicht. Bislang endete der Radweg abrupt. An der Kreuzung Schopfheimer Straße/Kirchstraße/Höfstraße werden neue Fahrbahnmarkierungen die Überquerung der Kreuzung erleichtern.

 

In der Einfahrt des Gewerbegebietes Im Hemmet wird der Radweg näher an die Kreuzung verlegt. Bisher wurde der Radweg zusammen mit dem Fußgängerweg etwas abseits über die Straße geführt.

 

 

 

Fühlen Sie sich als Radfahrer sicher in Wehr? Gibt es genug Radwege? Wo sollten ihrer Meinung nach Kreuzungen und Gefahrstellen entschärft werden? Kennen Sie weitere heikle Punkte im Wehrer Straßenverkehr?

 

 

 

Von saeckingen - Geschrieben am 01.09.2008, 18:16

Nun hat auch Todtmoos seinen Streit um Lärm: 1100 Gäste aus Spanien haben seit April im Internationalen Gästehaus Weg logiert. Eine Nachbarin beschwert sich über “Ballermann-Zustände”. Der Betreiber des Gästehauses sieht sich von ihr schikaniert und bangt um seine Gäste. Beide Seiten haben inzwischen Rechtsanwälte beauftragt. Wie viele Urlaubsgäste verträgt ein Kurort, der die große Ruhe verspricht? Oder braucht es nur tolerantere Nachbarn? 

Von saeckingen - Geschrieben am 29.08.2008, 19:01

Wer für wen für wie viel

Geld?
 

Vier OB-Kandidaten sehen in Spenden kein

grundsätzliches Problem – Keller lehnt finanzielle

Förderung ab

Martin Weissbrodt, Ulrich Lutz,
Sabine Becker und Jan Fornol: Sie
alle sind grundsätzlich nicht abge

neigt, wenn sie jemand bei der
Finanzierung ihres OB-Wahlkampfs
unterstützt. Ihre Unabhängigkeit
verlören sie dabei nicht. Der fünfte
Bewerber um das Amt des Chef

postens im Überlinger Rathaus,
Markus Keller, lehnt Wahlkampf

spenden dagegen ab. Er finanziere
den Wahlkampf aus eigener Tasche.

Von

Stefan Hilser

Überlingen – Wie halten es die OB-
Kandidaten mit der Annahme von
Spenden zur Finanzierung ihres Wahl

kampfs? Martin Weissbrodt, bei der
offiziellen Kandidatenvorstellung im
Kursaal danach gefragt, sagte: Ja, er
werde unterstützt. Sollte er die Wahl
gewinnen, werde er aber jeden Cent
zurückzahlen. Gestern vom SÜDKU

RIER darauf angesprochen, wurde
Weissbrodt konkreter: Es gebe einen
„Unterstützungs-Fond“, der im Fall ei

ner Niederlage einen Teil seiner Wahl
kampfkosten, die er auf etwa 20.000
Euro schätzt, trage. Dieses Modell sei
„absolut sauber und korrekt“. Wer in
den Fond Geld einbezahlt, wisse er
nicht, wolle er auch nicht wissen. Er
wisse auch nicht, wer den Fond verwal

tet, verweist aber auf den Unternehmer
Marcus Gross, Betreiber des Einkaufs

zentrums La Piazza, als seine Kontakt
person. Zu Dank sei er niemandem ver
pflichtet, weil er ja gar nicht wisse, wer
ihn fördert. „Ich habe in Bad Säckingen
bewiesen, dass mit mir keine Vetterles

wirtschaft zu machen ist.“

Wer sind die Förderer, die hinter
Martin Weissbrodt stehen? Bei der
Kandidatenvorstellung am Mittwoch
hatte ein Bürger die Namen der Unter

nehmer Hubert Allweier, Manfred
Nothhelfer, Marcus Gross und des
Gastronomen Michael Jeckel in den
Raum geworfen. Offenbar ungeprüft.
Denn Allweier, Nothhelfer und Jeckel
wiesen die Behauptung prompt zu

rück. Geld sei keines geflossen. Marcus
Gross sagte auf Fragen des SÜDKU


RIER, dass er Martin Weissbrodt unter
stütze. Ende vergangenen Jahres hät
ten er und andere Bürger eine anony
me Annonce in der Stuttgarter Zeitung
aufgegeben, in der sie nach einem ge

eigneten Kandidaten suchten. „Unser
Kandidat muss mit Weitblick und
Durchsetzungskraft die Erreichung der
hochgesteckten Ziele unserer Stadt un

beirrbar vorantreiben“, hieß es in der
Anzeige damals. Sechs bis acht Leute
hätten sich gemeldet, sagt Gross. Bei
Martin Weissbrodt habe man festge

stellt, „dass er Überlingen nach vorne
bringt“. Man sei zu ihm nach Hause ge

fahren. „Man hat sich ein Bild von ihm
gemacht.“ Gewisse Leute hätten Mühe

und Zeit darauf verwendet, zum Wohle
der Stadt einen Beitrag zu leisten. „Wir
brauchen doch auch mal jemanden,
der die Wirtschaft voranbringt. Und
diesbezüglich haben wir uns schlau ge

macht.“ Man nehme Weissbrodt ledig
lich das finanzielle Risiko ab, das er im
Falle einer Wahlniederlage hätte tragen
müssen. Die Unterstellung, dass man
sich einen Bürgermeister „in die Ta

sche stecken“ wolle, hält Gross für
„naiv“. Und wenn irgendwann eine
Entscheidung in Sachen La Piazza an

steht? Gross: „Dann muss Herr Weiss
brodt so entscheiden, wie er entschie
den hätte, wenn er noch nie etwas von
mir gehört hätte.“

  

  

Weissbrodt verkauft sich und Bad Säckingen

Martin Weissbrodt (CDU) seinen OB-Wahlkampf eröffnete, breitete er seine Arme aus, drehte sich im Kreis und sagte in Anspielung auf einen Zeitungsartikel: „Ich bin der Umstrittene, der Schwierige aus Bad Säckingen.“

Der 45-Jährige charakterisierte sich als „sehr optimistischen Menschen“, der sein Leben „in einem gewissen christlichen Auftrag“ sieht, der die Welt „ein bisschen besser, schöner, friedlicher, sozialer“ gestalten will. Er entstamme einer einfachen Familie, sein Vater sei „Stallknecht“ gewesen, seine Mutter Hausfrau.

Nach vier Jahren als Bürgermeister von Bad Säckingen strebt Weissbrodt das Amt des Oberbürgermeisters von Überlingen an – nicht, weil er hier mehr Geld verdiene. „Ich möchte aber endlich wieder einmal als Bürgermeister eine Stadt gestalten.“ In Bad Säckingen gelinge ihm das nicht mehr so, „wie ich mir das vorstelle“. Ein Grund für die Differenzen am Rhein: Der Sparkurs, den er verfolgen musste.

Weissbrodt zu den Gründen, nach vier Jahren die Stadt am Bodensee der Stadt am Rhein vorzuziehen: „Meine Leidensgrenze in Bad Säckingen ist überschritten. Ich möchte eine Stadt wieder kreativ, kooperativ gestalten.“

Danach zündete er ein wahres Feuerwerk an Mantras ab: „Überlingen will das gleiche wie ich. Überlingen entflammt meine Leidenschaft. Überlingen will Bewegung. Überlingen will wieder nach vorne, in die Erste Liga. Es gibt so viel zu tun. Überlingen ist die Stadt, die zu mir passt.“

 

Was meinen Sie?

Was halten Sie von der Entscheidung Weissbrodts, nach der Hälfte seiner Bad Säckinger Amtszeit am Bodensee zu kandidieren? Wie beurteilen Sie seine Äußerungen beim Wahlauftakt?

Von saeckingen - Geschrieben am 12.08.2008, 18:32

 Eltern weiter unzufrieden
 
Mütter drängen auf Öffnung der Ganztagsgruppe am Freitagnachmittag
 
Von Andreas Gerber
 
Eltern sind mit den Öffnungszeiten im Kindergarten St. Vincentius nicht zufrieden. Konkret geht es um die Ganztagsgruppe, die freitags schon um 14 Uhr schließt. Der Träger hat eine Erweiterung auf 16.30 Uhr vorerst abgelehnt. Die Mütter Monika Neuhöfer-Avdic, Anke Strauchmann und Sarah Donner wollen aber auf eine Neuregelung drängen.
Alleinerziehende Mütter und Väter sowie Doppelverdiener brauchen das Angebot eines Ganztagskindergartens in ihrer Gemeinde. Auch in Bad Säckingen ist das nicht anders. Hier am Ort betreibt der St..Vincentiuskindergarten eine Ganztagsbetreuungsgruppe. Allerdings: Was die drei Mütter im Gespräch mit dem SÜDKURIER beklagen, ist die knappe Öffnungszeit am Freitag bis 14 Uhr. Schließlich seien Mütter und Väter auch an diesem Tag bis abends berufstätig, argumentieren sie.
Und der Bedarf sei da, sagt Monika Neuhöfer-Avdic. Eine von Eltern bei Eltern durchgeführte Umfrage habe ergeben, dass mindestens 70.Prozent freitags eine Verlängerung der Öffnungszeit bis 16.30 Uhr benötigten. Gleichzeitig moniert sie, dass Eltern solche Umfragen organisieren müssten. Bedarfsermittlung sei doch schließlich Sache eines funktionierenden Kindergartens, so Monika Neuhöfer-Avdic.
 
Erst unlängst scheiterten die Eltern mit ihrem Anliegen im Bad Säckinger Gemeinderat. Gemeinderat und Bürgermeister argumentierten, der Stadt seien in dieser Sache die Hände gebunden. Träger des Kindergartens sei schließlich der katholische St..Vincentiusverein. „Da schiebt einer dem anderen den schwarzen Peter zu“, ärgert sich Sarah Donner.
Der St..Vincentiusverein wiederum sieht sich derzeit nicht in der Lage, eine Verlängerung der Öffnungszeit freitags auf 16.30 Uhr zu finanzieren (siehe dazu die Stellungnahme Geschäftsführer Eberhard Wolf). Wenn, dann frühestens zum Kindergartenjahr 2009/2010, hieß es bislang. So lange möchten die drei Mütter aber nicht warten. Sie wünschen sich eine schnellere Lösung. Deshalb wollen sie weiter das Gespräch mit Kindergartenleitung und Vorstand des St..Vincentiusvereins suchen. Zudem würden sich die Eltern ja an den Mehrkosten beteiligen, sagen die drei Mütter. „Wir wollen ja nichts umsonst“, meint Anke Strauchmann.
Allerdings haben sie das Gefühl, dass sie mit ihren Anliegen im Kindergarten unerwünscht sind. „Immer, wenn wir unsere Bedürfnisse äußern, wird es gleich als Beschwerde aufgefasst“, ist Monika Neuöfer-Avdic völlig verständnislos. Stattdessen sollten Anregungen von Eltern doch lieber positiv aufgenommen werden, meint sie, sei es zur Verlässlichkeit von Schließtagen oder etwa zu mehr Transparenz bei Kosten und vor allem der Warteliste. Anke Strauchmann schlägt deshalb einen runden Tisch mit allen Beteiligten vor.
Trotz der Klagen über die eher organisatorischen Fragen sind die Mütter aber mit der Betreuungsqualität des Kindergartens sehr zufrieden. Monika Neuhöfer: „Wir sind glücklich, unsere Kinder in der Tagesstättengruppe betreut zu wissen.“

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